Flüeler Familiengeschlechter 

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Arnold

Wappen: Krieger mit Lanze auf rotem Grund

Gemäss dem Historisch-Biographische Lexikon wird das Geschlecht mit Hans Arnold von Spiringen 1365 erstmals erwähnt. Später haben sich Arnold auch in Flüelen eingebürgert. Eine Linie hat Gründung und Entwicklung der "Kompanyy", des Flüeler Sand- und Kiesunternehmens entscheidend mitgestaltet. Johann Arnold (+ 1922) von der Unteren Rütti war Mitbegründer des Sand- und Kiesunternehmens Arnold-Aschwanden & Cie., der heutigen Firma Arnold AG. Nach seinem Tode nahm sein Sohn, Johann Arnold (1871-1942), in der Gesellschaft Einsitz. Mit Katharina Aschwanden heiratete er die Tochter des Firmengründers Franz Aschwanden. Der Ehe entsprossen 16 Kinder, wovon jedoch sechs dem Vater im Tode vorangingen.Im Betrieb übernahm er die Geschäftsführung. Er trat in seiner Geschäftstätigkeit auch ausserkantonal in Erscheinung. So gründete er auf dem Genfersee wie auf dem Rhein bei Basel Baggergesellschaften. Im Jahre 1928 übernahm Franz Arnold-Beeler (1897-1984) von seinem Vater die Leitung der Firma. Daneben betätigte er sich als erfolgreicher Politiker. Die Leitung des Flüeler Unternehmens obliegt heute der fünften Generation.

Nationalrat
Arnold-Beeler Franz (1897): 1947-1963

Landammann
Arnold-Beeler Franz (1897): 1944-1946, 1948-1950

Regierungsrat
Arnold-Beeler Franz (1897): 1944-1946, 1948-1950

Landräte
Arnold Ferdinand (1832): 1888-1892, 1892-1896
Arnold Johann (1871): 1924-1936
Arnold Alfred (1944): 1984-1987
Arnold Thomas (1956): 1991-

Gemeindepräsidenten
Arnold Anton: 1827-1828
Arnold Karl Franz: 1839-1841
Arnold Alois: 1852-1856
Arnold Ferdinand: 1866-1868
Arnold Johann: 1902-1904; 1912-1916
Arnold Michael: 1922-1924
Arnold Franz: 1929-1932
Arnold Franzsepp (1933): 1969-1974
Arnold Alfred (1944): 1991-1992
Arnold Franzsepp (1957): 1997-2002


FA_Aschwanden.gif (4749 Byte) Aschwanden

Wappen: Silberner Fisch unter goldenem Stern auf blauem Grund

Urkundlich wird das Geschlecht Aschwanden mit Jakob von Seelisberg 1436 erstmals erwähnt. In der Folge haben sich Aschwanden auch in Flüelen eingebürgert.
Schiffsmeister Franz Aschwanden (1841-1911) betrieb einen Motornauen auf dem Vierwaldstättersee. Der "Jocheli-Franz" war auch Mitbegründer des Sand- und Kiesunternehmens Arnold-Aschwanden & Cie., der heutigen Firma Arnold AG. Im Jahre 1980 schieden die nachkommen bei einer internen Steigerung aus der Firma aus.

Landrat

Aschwanden Franz (1905): 1946-1960

Gemeindepräsidenten

Aschwanden Josef: 1822
Aschwanden Kaspar: 1864-1866
Aschwanden Michael: 1872-1874
Aschwanden Franz (1905): 1940-1942
Aschwanden Karl (1914): 1957-1964


FA_Bruecker.gif (5809 Byte) Bricker, Briker (Brücker)

Wappen: in blau goldene Hausmarke; Variante: in Rot schwarze Hausmarke

1290 erste Erwähnung mit Walter Brücker von Spiringen; Mitstifter der Pfarrei Spiringen

 


Wa_Epp_Gro.jpg (8596 Byte) Epp

Wappen: in Blau ein weisses Lamm mit rot-(weisser) Kirchenfahne

Gemäss dem Historisch-Biographische Lexikon ist Silenen der Stammort des Geschlechts Epp. Mit Landammann Johann Joachim Epp gelangte die Linie nach Flüelen. Nach dem Wohnsitz gab sich der Zweig den Namen "von Rudenz". Die Nachkommen verlegten den Wohnsitz nach Altdorf.


FA.Gisler.gif (5912 Byte) Gisler

Wappen: Schwert auf grünem Dreiberg mit goldenem Hintergrund

Alteingesessenes, zahlreichstes Geschlecht in Uri. 1365 wird ein Walter als Schiedsrichter betreffend Waldungen in Seelisberg erwähnt. Im Urner Stammbuch ist als Stammvater Kaspar (+ 1643), verehelicht mit Anna Imholz (+ 1633), auf dem Heimet Hoffuhr in Spiringen aufgeführt.

Gisler-Imfeld Martin: geboren 1820 in Flüelen; gestorben 1901 in Altdorf; 1852 in den Regierungsrat gewählt, später nach Altdorf übersiedelt.

Landratspräsidenten

Gisler Meinrad (1863): 1902-1903

Landräte
Gisler Martin: 1850-1852
Gisler Franz: 1870-1874
Gisler Meinrad (1863): 1896-1908

Gemeindepräsidenten
Gisler Josef Anton: 1862-1864
Gisler Johann Anton: 1874-1878
Gisler Josef: 1888-1890
Gisler Meinrad: 1894-1898
Gisler Karl: 1936-1940
Gisler Hanstoni (1936): 1993-1996


FA_Herger.gif (3967 Byte) Herger

Wappen: Sanduhr unter goldenem Stern auf grünem Dreiberg auf blauem Grund

Das Geschlecht hat seinen Namen vom Heimet Hergerig im Schächental. Der Stammvater Walter erscheint 1290 unter den Stiftern der Pfarrei Spiringen.

Landräte
Herger Josef: 1834-1836


FA_Imhof.gif (5687 Byte) Imhof

Wappen: in Gold ein schwarzes Hauszeichen (vier durch einen Kreis verbundene Schaufeln oder Schilde)

Stammvater Walter findet sich unter den Stiftern der Pfarrei Spiringen.

Landräte
Imhof
Josef: 1949-1950


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