Rückblick auf Anlässe der Gemeinde Flüelen    

31. Oktober 2005
Schulhauserweiterungsbau Matte

Baukommissionspräsident Peter Aregger gab sich vor der grossen Festgemeinde am Samstag überzeugt, dass das moderne Schulgebäude Matte-Nord ausgezeichnet zum Gemeindemotto «Flüelen blüht auf» passt. Er lobte die Weitsicht der Stimmberechtigten. Sie hatten dem Bauvorhaben an einer Gemeindeversammlung 2004 grünes Licht erteilt. Der Spatenstich konnte im Oktober selbigen Jahres vollzogen werden. Aregger freut sich, dass praktisch sämtliche Arbeiten an einheimische Unternehmen vergeben werden konnten. «Flüelen kann ruhig weiter wachsen, die Voraussetzung zu genügend Schulraumkapazitäten sind jetzt über Jahre hinaus vorhanden.»
Träfe Umrahmung
Unter der Leitung der Lehrpersonen Markus Tresch und Lucia Trovatelli liess es sich die Flüeler Schuljugend nicht nehmen, die Feierstunde gesanglich wie auch poetisch zu umrahmen. Architekt Beat Trachsel dankte allen am Werk Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Statt des obligaten Schlüssels überreichte er der Schuljugend eine Spielkiste mit Inhalt.
Gemeindepräsident Christoph Poletti stellte das neue Gebäude, das hauptsächlich vier zeitgemäss eingerichtete Schulzimmer aufweist und für rund 1,65 Millionen Franken erbaut worden war, vor. Seine Anerkennung galt insbesondere auch der Planungskommission mit Peter Frei und der Baukommission mit Peter Aregger an der Spitze. Sie hätten es verstanden, eigentliche Winkelried-Arbeit zu leisten. Flüelen könne weiterhin alle Schulstufen, vom Kindergarten bis zur dritten Oberstufenklasse, und somit ein ausgesprochen attraktives Bildungsangebot anbieten, freute sich der Gemeindepräsident.
Ein Haltepunkt
Landammann Josef Arnold bezeichnete die Schulhausweihe als Meilenstein in der Gemeindegeschichte. Dies nicht zuletzt darum, weil in Flüelen die Schülerzahlen in den letzten Jahren aus den Nähten platzten. Schulraum war in der Seegemeinde lange Zeit eigentliche Mangelware. Kurzfristig musste sogar in Korridoren bestehender Gebäulichkeiten unterrichtet werden. Diese Durststrecke gehört nun der Vergangenheit an. «Da zeitgemässe Lokalitäten neben der Nutzung durch die Volksschule auch geeignete Räume für die Erwachsenenbildung darstellen, ist der heutige Anlass ebenfalls ein Zeichen für die Bedeutung lebenslangen Lernens», sagte der Urner Bildungs- und Kulturdirektor. Arnold bezeichnete die Eröffnung des Neubaus auch als eine Art Haltepunkt. «Leider müssen wir in unserem Kanton in den letzten Jahren eine rückläufige Schüler- wie auch eine stagnierende Bevölkerungszahl feststellen. Gerade deshalb hoffe ich, dass es uns allen in gemeinsamer Anstrengung gelingt, die Wohn- und Wirtschaftsqualität zu steigern, damit es noch attraktiver wird, in Uri zu leben.» Zum Ganzen gehörten auch gute Schulen, unterstrich Arnold. «Künftige Planungen dürfen nicht an den Gemeindegrenzen Halt machen. Wir müssen den Schritt zu Planungsregionen wagen. Gemeinsame Planungen und Lösungen werden immer wichtiger und sind notwendig.»
Einweihung durch den Pfarrer
Die Einsegnung des neuen Schulhaustraktes nahm Josef Zwyssig vor. Es gelte, so der Pfarrer, das von Menschenhand Geschaffene unter den Machtschutz des Allmächtigen zu stellen.

Ruedi Ammann, NUZ 31.10.2005

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29. Oktober 2005
Einweihung
Schulhauserweiterungsbau Matte

Bildbericht

22./
23. August 2005
Unwetter
Bildbericht

29. November 2004
Spatenstich zur Neugestaltung der Aussenanlagen Schloss Rudenz
Bildbericht

23. Oktober 2004
Einweihung und Tag der Offenen Tür Quellfassungen Bodmi
Bildbericht

4
. Oktober 2004
Spatenstich für den Erweiterungsbau Schulhaus Matte 
Bildbericht

 


22./23. August  2005
Unwetter 2005

Mitteilungsblatt und Fotos zum Unwetter

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29. November 2004
Spatenstich zur Neugestaltung der Aussenanlagen Schloss Rudenz

Mit dem Spatenstich zur Neugestaltung der Aussenanlagen Schloss Rudenz wird in Flüelen ein attraktiver Park mit Infrastrukturanlagen gebaut, welcher der Einwohnerschaft und den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung steht.

Am vergangenen Montag, 29. November 2004 konnte sich Baukommissionspräsident Franzsepp Arnold, Gemeinderat Ruedi Wyrsch und Architekt Philipp Aregger, Architekturbüro CAS über den Spatenstich zur Neugestaltung der Aussenanlagen Schloss Rudenz freuen. Mit dem Spatenstich gilt die Abklärungs- und Planungsarbeit als beendet und mit dem eigentlichen Bauwerk kann begonnen werden.

Im Jahr 2000 konnte die Gemeinde Flüelen das Schlösschen Rudenz samt Oekonomiegebäude und Innenhof erwerben. Eine umfassende Aussenrenovation des Schlossgebäudes wurde 2002 realisiert. Seither erstrahlt das Schloss in neuem Glanz als wunderschönes Wahrzeichen von Flüelen. Um für die Flüeler Bevölkerung und die Vereine eine Mehrzwecknutzung der Aussenanlagen zu planen, wurde ein Studienwettbewerb in Auftrag gegeben. Im März 2003 wurde das Siegerprojekt "0049" der CAS Chappuis Aregger Solèr AG bestimmt und mit einer Ausstellung der Bevölkerung präsentiert.

Dank der sehr grosszügigen Unterstützung von Frau Elisabeth Hilti, sie hat bereits durch eine grosse Schenkung den Kauf des Schlosses ermöglicht, und einer erhaltenen Erbschaft konnte der Gemeindeversammlung Flüelen im Juni 2004 ein Kredit vorgelegt werden, welcher die Neugestaltung für die Gemeinde tragbar macht. Mit Bruttokosten von 732'000 Franken können nun die Arbeiten beginnen.

Die Umfassungsmauern der Schlossanlage bleiben erhalten und werden teilweise saniert. Mit minimal neuen Elementen wird der Park neu organisiert. Die Mittelzone als fein abgesplitteter Kiesplatz erstreckt sich vom Schloss Rudenz bis zum neuen Baumdach. Die Spielwiese ist als Rasen gestaltet, der Bereich mit den grossen Bäumen ist eine Magerwiese. Der unüberbaute Kiesplatz lässt für die Benützer alle Möglichkeiten zur multifunktionalen Nutzung offen. Erhalten bleibt auch der bestehende Stall. Dort wird neu eine WC-Anlage untergebracht. Neu wird ein Pavillon erstellt. Ein elegantes Dach bildet den gedeckten Platz und schwebt über dem Kubus mit den technisch bedingten Räumen. Im Pavillongebäude ist eine Buffetanlage für Ausschankmöglichkeiten sowie ein Lager- und Technikraum untergebracht. Zusammen mit dem gedeckten Bereich eröffnen sich Möglichkeiten für Veranstaltungen diverser Art.

Anlässlich des Spatenstichs bedankt sich Baukommissionspräsident Franzsepp Arnold bei allen Beteiligten und hofft auf ein gutes Gelingen des Projektes, welches Ende Mai 2005 der Öffentlichkeit übergeben werden soll.

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23. Oktober 2004
Einweihung und Tag der Offenen Tür Quellfassungen Bodmi 

Am Samstag, 23. Oktober 2004 wurden nach mehrjähriger Planung und Arbeit die Bodmi-Wasserfassung und das Kleinkraftwerk festlich eingeweiht.

Über hundert Flüelerinnen und Flüeler und am Werk Beteiligte fanden sich am Samstag, 23. Oktober 2004 beim Druckbrecher Zeissig ein, um das Ende der mehrjährigen Arbeiten am neuen Werk zu feiern. Kurt Hauser, Präsident der Baukommission, referierte noch einmal über die Baugeschichte:

Am 26. November 1998 hatte die Gemeinde Flüelen den Projektierungskredit für die Bodmi-Wasserfassung und das Kleinkraftwerk beschlossen. Schon damals war man sich über die baulichen Schwierigkeiten im Gruontal bewusst.

Am 30. Mai 1999 kam dann der grosse Knalleffekt, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes: Die Bodmiquellen führten enorm viel Wasser. Daraus resultierte ein Überdruck unterhalb der Lehmschicht und den Wasseraustritten. Ein gewaltiger Lupf hob die gesamte meterhohe Überdeckung des Quellgebietes an und beförderte sie ins Gruontal. Jetzt lagen die Quellen offen. Die erste Aufgabe war es denn auch, den Hang zu stabilisieren. Danach beschloss man den Einbau von so genannten Waben, topmodernen Einrichtungen für Messungen und Steuerungen.

Am 21. Oktober 1999 erteilte die Gemeindeversammlung Flüelen den Baukredit für die Fassung und Ableitung und integrierte eine Energiestation. Das ganze Bauprojekt gestaltete sich in der Folge ausserordentlich schwierig. Jeder Streckenabschnitt wartete mit neuen Überraschungen auf, sodass dauernd neue Entscheide gefordert waren. Einmal donnerte ein riesiger Felsblock unmittelbar neben den Arbeitern und einem Brückenpfeiler ins Bachbett hinunter. Und dann führte ein Unwetter auch noch zum Felssturz im Mäusiszug, der das vorgesehene Leitungstrassee auf einer Länge von 150 Metern 6 Meter hoch verschüttete. Also musste man eine neue Variante suchen, um diese Stelle zu passieren.

Nach dem gesamthaft gesehen doch glücklichen Verlauf der Arbeiten konnte Pfarrer Karl Muoser das Werk am 23. Oktober 2004 einsegnen. Nicht alles sei selbstverständlich, sagte Muoser. "Möge Gott die schützende Hand über Volk und das geschaffene Werk halten."

Auch Gemeindepräsident Christoph Poletti zeigt sich glücklich über das gelungene Werk, das mit den beteiligten Partnern zusammen geschaffen worden sei. Er dankte allen für den Einsatz. Das Alphorntrio Karl Infanger, Toni Gisler und Toni Gerig gab dem Anlass beim Apéro den musikalischen Rahmen.

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4. Oktober 2004 
Spatenstich für den Erweiterungsbau Schulhaus Matte Flüelen
 
Nach erfolgter Detailplanung konnte am Montag, 4. Oktober 2004 der Spatenstich für den Erweiterungsbau Schulhaus Matte Flüelen vorgenommen werden. Es wird mit einer Bauzeit von rund 10 Monaten gerechnet. Der Erweiterungsbau soll auf Schulbeginn Schuljahr 2005/2006 der Primarschule Flüelen zur Verfügung stehen. 


Spatenstich: (von links) Architekt Beat Trachsel, HTS-Architekten, Gemeindepräsident Christoph Poletti und der Präsident der Baukommission Peter Aregger


Ansprache Gemeindepräsident Christoph Poletti

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