| Haus- und Nutztiere in Flüelen | |
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Rindvieh
Trotz dem Rückgang der Landwirtschaftsbetriebe hat der Rindviehbestand im Laufe des 20. Jahrhunderts zugenommen. Im Jahre 1993 betrug der Viehbestand in Flüelen 331 Stück, davon waren gut die Hälfte Kühe (156), der Rest Jungvieh. Vereinzelt wurden auch Zuchtstiere gehalten (1929: 3). Der Viehbestand besteht fast aussschliesslich aus Braunvieh. Ganz vereinzelt wurde auch einzelne Simmentaler Rotfleck-Kühe gehalten. |
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Schweine
Der Schweinebestand ging im Laufe des 20. Jahrhunderts um rund die Hälfte zurück. Im Jahre 1933 gab es in Flüelen noch 33 Schweine. Um die Jahrtausendwende (November 1999) beweideten
auch zwei
Wollschweine eine Riedfläche des Reussdeltas, welche in den letzten
Jahren stark verbuschte. Die beiden Wollschweine gruben den Boden um und
frassen die Wurzeln der Erlen. Diese Wollscheine taten ihre Wühlarbeit zu
gründlich und der Versuch werde eingestellt. |
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Ziegen Markant ist der Rückgang des Ziegenbestandes. Die Kuh des armen Mannes war 1886, kurz nach der Eröffnung der Gotthardbahn, mit 177 Stück vertreten. 1993 gab es auf dem Flüeler Gemeindegebiet noch 25 Ziegen. |
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Schafe
Der Schafbestand erlebte nach 1880 - statistisch gesehen - eine Tal- und Bergfahrt. Waren die Schafe mit 246 Tieren im Jahre 1886 noch am zahlreichsten vertreten, so sank ihre Zahl bis 1931 bis auf den Nullpunkt ab. Danach hielten die Schafe in Flüelen wiederum Einzug. 1993 gab es in Flüelen wiederum 175 Schafe. |
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Hunde
In Flüelen sind über 80 Hundehalterinnen und Hundehalter registriert. Folglich gibt es in unserem Dorf auch über 80 Hunde. Die
Hoteliersfamilie Sigrist züchtete früher Bernhardiner. Der berühmteste
Vertreter der Zucht dürfte "Olaf von Zwing Uri" gewesen sein,
war er doch der Hauptdarsteller im Film "Barry", der Ende der
1940er-Jahre in den europäischen Kinos lief. |
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Pferd,
Esel & Co. Kurz nach der Eröffnung der Gotthardbahn gab es in Flüelen noch 16 Pferde. Diese wurden als Zugtiere für Kutschen und Wagen eingesetzt. Pferde gab es in der Folge nur mehr wenige Exemplare. Der aufkommende Reitsport sorgte in den letzten Jahren wiederum für den vermehrten Einzug des Pferdes in Uri. Reitställe bestehen in den Nachbargemeinden Seedorf und Altdorf. Vierbeinige Esel waren in den letzten 100 Jahren auf dem Gemeindegebiet von Flüelen zwar nicht dauernd anzutreffen, ein Flüeler hält allerdings auf dem Gemeindegebiet von Seedorf solche Grautiere. |
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Geflügel
und Kaninchen Hühner und Kaninchen werden nicht immer statistisch erfasst. Ausgangs des 20. Jahrhunderts lebten jedoch in Flüelen rund 200 Hühner und 400 Kaninchen. Deren Besitzerinnen und Besitzer sind grösstenteils im Ornithologischen Verein (Kontaktadresse) organisiert. |
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Die
Statistik ist am Ende Die Statisitik schafft es noch, die Biene wenigstens mit ihrer Zugehörigkeit zu einem Bienenvolk zu erfassen. So gab es 1896 in Flüelen 67 Bienenvölker. 100 Jahre später waren es noch deren 11. In unserem modernen Staat nicht erfasst werden hingegen alle Katzen, Meerschweinchen, Hamster, Kanarienvögel, Wellensittiche und Aquariumfische. In Flüelen gibt es sie alle, doch deren wieviele? Sind Sie auch der Meinung, dass sich dies bei der nächsten Volkszählung ändern sollte? |
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© Gemeinde Flüelen / Phideau & Fido www.fluelen.ch / 5.3.2002 |
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