| Haus zum Ochsen | |
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Der Gasthof Ochsen wird 1546 erstmals erwähnt. Im Jahre 1760 wurde das Gasthaus vom Kreuzwirt Landvogt Franz Anton Maria Zwyssig und seiner
Gemahlin Margaritha Pfyffer von Altishofen erworben, welche das Gasthaus in einen Patriziersitz umwandelten. 1809 erfolgten weitere Erneuerungen und um 1880 wurden die Fassaden umgestaltet. Dabei wurde auch die Freitreppe an der Ochsengasse zum Vorderhaus geschlagen. Mit gegen 15 Metern Giebelbreite und 21 Meter Gebäudetiefe ist der "Ochsen" ein Haus von ungewöhnlich grossen Grundrissdimensionen. Das hohe Erdgeschoss diente als Rossstall. Im Mätteli gegenüber dem Ochsen stand das
"Wäschhüsli". Das Gebäude bestand aus einem einzigen Raum.
Das Ziegeldach ruhte auf Pfosten, damit der Rauch und der Dampf
ungehindert abziehen konnte. Auf dem Boden aus Steinplatten stand ein
grosser Waschkessel, der mit Holzscheiten geheizt wurde. Im Raum befand
sich auch ein länglicher Trog, in welchem die Wäsche gespült wurde. .
Mitten im Raum stand ein grosser Holzzuber, welcher zum Einweichen und
Spülen der Wäsche diente. Um die Wäschestücke aus dem kochenden Wasser
zu ziehen, benutzte man lange Holzstangen.
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| Literatur: Gasser Helmi, Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band 2, S. 124 f.; Garnin-Inderbitzin Pia, Haus zum Ochsen, 1978. Fotos: |
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© Gemeinde Flüelen / Phideau & Fido www.fluelen.ch / 22.1.2002 |
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