| Rämihaus |
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1592 erwähnt als Hofstatt des Hans Frantz; 1611 Neubau (Jahrzahl an der Fassade); 1723 ist der Name "Krone" erwähnt; in der Bahnbauzeit in den Parterreräumen die Wirtschaft zur Krone; der Erbauer ist unbekannt; Renaissanceportal, turmartiger Quergiebel der Südfassade; die Vierfenstergruppe der
Strassenfront, deren flachgewölbte Doppelfensterlaibungen innen auf schlanken Marmorsäulen ruhen - eine
Renaissancekonstrutkion einmalig in Uri; Bild der Mutter Gottes mit dem Jesuskind an der Südfassade erinnert an die Rettung des Rämihauses bei einem Brand von 1789, dem im Oberdorf sieben Wohnhäuser und etliche Ställe zum Opfer fielen . Im Rämihaus begann damals bereits das Blei der Butzenfenster zu schmelzen. Das Bild wurde möglicherweise von Karl Meinrad oder Franz Xaver Triner gemalt. Die überlebensgrosse Figur wurde mehrmals restauriert, letztmals von Alfred Anklin (1981). Den Namen verdankt das Haus dem Bezirksrat Jost
Rämi, der es 1864 ersteigerte. Am Haupteingang ist eine feine Steinhauerarbeit zu sehen. Am einen Pfosten des Oberlichts Cherubim, am andern
Mascaron. Im Stutz Mittelscheibe mit IHS |
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| Literatur: Gasser Helmi, Die Kunstdenkmäler des Kantons Uri, Band 2, S. 124 f. Foto: |
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