| Urner Altersheim |
| 1926 ging das
Hotel Park Rudenz in den Besitz der Gemeinnützigen Gesellschaft Uri über, welche das Gebäude zum Urner Altersheim umbaute. Im Frühling 1927 konnte der Betrieb aufgenommen und am 1. Juni eingeweiht werden. Die Führung des Hauses übernahmen die Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz in Ingenbohl. Nach dem Umbau war das Heim in der
Lage, 32 bis 36 Pensionäre in Einer- und Zweierzimmern aufzunehmen. Im Frühjahr 1936 konnten die Ausbauarbeiten beginnen. Das Gebäude wurde verlängert und erhielt ein Satteldach.14 bis 16 zusätzliche Einzelzimmer und ein Kapellenraum wurden angebaut, welche am 10. Juni 1937 eingeweiht werden konnten. Die
Pensionspreise wurden allmählich an die teuerungsbedingten höheren Betriebskosten angepasst. Ende 1945 beliefen sich die Kosten pro Verpflegungstag für Pensionäre auf Fr. 4.50 gegenüber durchschnittlich Fr. 3.-- in den Anfangsjahren. Bei Kriegsende befanden sich 10 Männer und 34 Frauen im Heim, die von vier Schwestern und vier Hausgehilfinnen betreut wurden. Im Jahre 1948 erhielt das
Gebäude eine neue Küche. Im Jahre 1954 wurden der alte Kiosk und der Hühnerstall, welche zur Liegenschaft gehörten und an der gegenüberliegenden Strassenseite lagen, abgebrochen. Von 1960 bis 1970 wurden die Räume und Zimmer renoviert. 1982 wurde das Gebäude erneut umgebaut.
Der nächste Umbau erfolgte in den 1990er-Jahren. Die
Pensionärinnen und
Pensionäre lebten während dem Umbau in der Basisapotheke (ehemals Hotel
Urnerhof, heute Apertura).
Am
23. März 1996 wurde das Urner Altersheim nach der Renovation offiziell
eingeweiht. Bisherige Oberinnen des Heimes: 1927-1933: Schwester Dominika Günther 1933-1939: Schwester Irma Bieri 1939-1948: Schwester Marka Gunti 1948-1955: Schwester Johanna Josefa Michel 1955-1961: Schwester Lima Bründler. 1961-1967: Schwester Alvarez Rüegg 1967-1975: Schwester Arminia Ammann 1967-19__: Schwester M. Salvia Krieger Im Altersheim wurde 1937 die Hauskapelle St. Josef benediziert. |
|
|
|
|
|
|
Fotos: |
|
|
© Gemeinde Flüelen / Phideau & Fido www.fluelen.ch / 5.8.2002 |