| Umschlagplatz am See auf dem Weg zum Pass |
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Im Mittelalter war Flüelen eine Fährstelle im Dienste der Fraumünsterabtei. Zwei Hofstätten hatten die Urner Zinserträgnisse nach Brunnen zu führen. Mit dem Aufschwung Luzerns und der Erschliessung des Gotthards für den Warenverkehr (um 1200) erhielt Flüelen als Warenumschlagsstätte die Bedeutung einer Hauptstation der Gotthardroute. Reisende und Güter kamen mit dem Schiff nach Flüelen.
Hier begann oder endete der Landweg über den Gotthard, hier geschah der
Umlad der Waren auf den Rücken der Saumtiere, ab 1830 – nach der
Fertigstellung der Gotthardstrasse – auf Wagen. Flüelen war
Warenumschlagplatz, in Flüelen lag die Zollstätte. Neben den
Hafenanlagen gab es Lagerhäuser, die sogenannten Susten, Stallungen und
Unterkünfte für die Kaufleute und Mannschaften. Der Handel und Transit
brachte Arbeit. Viele Einwohner verschrieben sich dem Beruf des Säumers,
Trägers, Ruderers oder Schiffführers. |
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Übersicht: www.fluelen.ch Letzte Aktualisierung: 9.9.2002 © Gemeinde Flüelen / Phideau & Fido |