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Kirche und Demokratie

Am 2. Februar 2015 fand das Podium über Kirche und Demokratie in der Schweiz statt. Dr. Erwin Koller diskutierte mit Dr. Josef Annen, Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus, Marie-Thérèse Jeker, Mitinitiantin „Kirchliche Gleichstellungsinitiative“ beider Basel und Dr. Hans Stadler, Historiker, Attinghausen.
Pfr. Notker Bärtsch eröffnete die Diskussion mit der Feststellung, dass viele Katholikinnen und Katholiken in Europa die Schweizerinnen und Schweizer beneiden, dass in der katholischen Kirche Strukturen bestehen, die eine Mitsprache erlauben. Marie-Thérès Jeker schilderte den langen Weg der Kirchlichen Gleichstellungsinitiative, über die am 28. September 2014 abgestimmt wurde und mit einem überwältigenden Mehr angenommen wurde. Dies bedeutet im Klartext: Abschaffung des Pflichtzölibats und Zulassung der Frauen zum Priesteramt. Mit der Abstimmung wurde ein klares Zeichen gesetzt, mehr wurde aber noch nicht erreicht. Generalvikar Dr. Josef Annen bestätigte, dass seit einiger Zeit mehr Frauen als Männer Theologie studieren. Aber die volle Gleichstellung brauche noch viel Zeit und viel Geduld. Hans Stadler ist der Meinung, dass keine Kirchenspaltung erfolgen darf. Kirche und Staat sollen einander mit grossem Respekt begegnen, lösungsorientiert zusammenarbeiten und den Konsens suchen. Im Anschluss an das Podium wurde rege diskutiert.

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